Archiv für: Oktober 2005

30.10.05

Permalink 11:59:08, von Olaf, 5 Wörter, 686 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Einträge

Autismus-Links

Permalink 10:02:24, von Olaf, 218 Wörter, 623 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Wie immer nichts

Zeitumstellung: als löste sich die Zeit nicht ohnehin mit jedem Schritt aus unserer Wahrnehmung, wenn sie Umgebung wird und sich von uns trennt: was manchmal ist unser Schmerz dann nicht mehr unser Schmerz (was - ehrlich wie wir sind - uns dann wichtiger ist als wenn die Freude diesen Weg geht: diesen Weg des Verschwindens): nur noch Schmerz, wie ein Blatt (Herbst ist's) oder halt Wind oder ein Stück abgefetzter Autoreifen, extern: und in der Tat, wo sollen sie sich wie unterscheiden (oder identisch sein), wo endet ein Körper (unserer oder der eines Blattes)? Und mehr (Begriffe) geht den Weg des Blattes, des Schmerzes, des Körpers: "Eins", "Viele", "der Fall Sein" - dass selbst "der Fall Sein" endet, sich als unscharfe Betrachtung entmündigt, als ebenso undefinierbar wie weniger tief implementierte Sichten.

O wie sie mich hin zu sich zieht, die Brille der Undefinierbarkeit: und warum nur? - ist sie da wieder, die alte Erlösungshoffnung? - schaut hinter aller Dekonstruktion doch wieder eine Engelin hervor?

Jeden Tag einen Begriff auflösen (siehe hierzu auch hier), auch solche wie "Solche" (das Ähnlichkeitskonzept), "auch" (auch Ähnlichkeitskonzept), "wie" (auch wieder Ähnlichkeitskonzept), "Ding" (Trennungs- vs. Identitätskonzept), "möglich" (Realitäts- vs. Idealitätskonzept), "Realität - Idealität" (Konzeptskonzept), "Konzept" (Realitäts- vs. Idealitätskonzept): und sich nicht fragen, wieso es günstig (und "günstig" nicht hinterfragen) ist, diesen Prozess mit stiller Beschaulichkeit oder spontaner Bewegungsmeditation zu unterstützen.

25.10.05

Permalink 18:34:10, von Olaf, 132 Wörter, 615 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Regen, Katastrophen, Sein, Welten, Nichts

Schräge Nebeneinanderherheit der Welten: ohne Berücksichtigung des seltsamen, aber wie kein anderes kulturbestimmenden Gegensatzpaares "eingebildet" und "real" binde ich mich an alle meine Welten nacheinander: die Liebe (bin ich zusammen?), die Arbeit (werde ich überleben und dabei anerkannt und glücklich sein?), das Heim (da kehre ich immer hin zurück, es ist gemütlich und sicher, und wenn ein anderer Mensch da mit mir ist, muss ich mich vertragen), den Schrecken (Kindersoldaten, Wirbelstürme, Hunger, Vogelgrippe, Elend, Verenden, Merkel, Töten, Hassen), das Alles-Nichts (Meditation, Suche, Verschwinden, Verschmelzen), der Ausdruck (Musik, Blog, Diskussion): hin und wieder ziehe ich eine heraus und ziehe sie vor, hin und wieder halte ich eine für die einzige und wichtigste: hin und wieder bin ich bewusst und halte sie alle nebeneinander, außerhalb, gleich wichtig: nie bin ich alle: immer wandere ich.

22.10.05

Permalink 13:35:45, von Olaf, 502 Wörter, 687 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Einträge

Another Tag

Während weiterhin jeder Versuch, die beiden entscheidenden Winkel meines Lebens (die Schräglage der Welt und die Schräglage meines Was-auch-immer-Ich-Seele-Psyche-Skandha-Komplexes) in eine fruchtbare Geometrie zu überführen, scheitert, verweigere ich mich dem Versuch derartiger Sinnsuche und führe die Inputs dieses Tages ungeordnet (denn jede Ordnung ist Lüge) auf.

Den Anfang macht eine der vielen Bankkonten-Revitalisierungs-Mails, die sich eigentlich alle aufzuheben lohnen, denn das, was von unserer Zivilisation übrig bleiben wird, sind die Ergebnisse von Übersetzungsprogrammen (und Atommüll). Hier die frische Ware von heute:

"Sehr geehrte Kundin,
Sehr geehrter Kunde,

Unser Land ist in eine schlechte Lage mit on - line - Banking geraten, deswegen wurde uns empfohlen, alle on - line - Konten von unseren Kundschaften der Bank zu kontrollieren, um die "Tageskonten" festzulegen, die von den T.tern gebraucht werden, um von den Konten unserer Kunden die gestohlenen Geldmittel waschen zu k.nnen.

Wir bitten unsere Kundschaften darum, ein Kontobest.tigungsformular, das sich auf unserer offiziellen Web-Seite ist, auszuf.llen.Die Konten, die bis zum 28.10.05 darauf nicht vermerkt werden, werden bis zur Feststellung der Bedingungen ihrer Er.ffnung und Ausnutzung blockiert. Dieser Kontrolle werden sich sowohl die Privatkunden, als auch die Firmenkunden unterzogen.

Wir bitten Sie daher, ein speziells Formular einer zus.tzlichen Autorisation auszuf.llen..

Diese Sicherheitsmassregeln wurden nur zum Schutz der Interessen unserer Kunden eingesetzt.

Danke für die Zusammenarbeitarbeit,

Administration der Sparkasse Global"

Hier findet man sie alle ganz sauber. Kaum zu fassen, dass Leute darauf reinfallen. 4 Milliarden Jahre Evolution in den Orkus.

"Wilma" ist der aktuelle Wirbelsturm, der stärkste aller Zeiten, so sagt man. Und im Amazonasbecken herrscht Trockenheit, es sterben die Fische massenhaft. Ich versuche zu entscheiden, ob es zuende geht oder doch nicht, ob sich die Muster zur Mutter aller Katastrophen (in US-Amerikanischer Diktion, die bei einem eventuellen Untergang des Menschen gottlob auch mit verreckt) verdichten oder wir einer verinnerlichten christlichen Mythologie aufsitzen (andere kranke Beispiele sind Schuld und Sünde), Endzeitszenarien. Für das sterbende Individuum sollte das eigentlich keine Rolle spielen (so oder so tot), aber da wir nicht wissen, was ein Individuum eigentlich sein soll (was natürlich daran liegt, das wir es selbst definiert haben und diesen Fakt dann vergessen (was natürlich - wir werden niemals müde es zu betonen - für alle anderen Begriffe auch gilt)), werden wir hier auch nichts folgern können.

Es ist ein wenig billig, auf die Verrücktheit der täglichen Nachrichten und stündlichen Spams abzuheben. Da wir ohnehin immer Mustern und Zeichen folgen, sollten es andere System auch tun: lasst uns welche suchen: das Wetter (danke!); Sprache; Menschen (wie sie aussehen mit ihren Mündern wie Wunden, Körperöffnungen wie Verletzungen, Speichel, Flüssigem und Festem, Gasförmigem, Atem, Furzen, wie kann man das schön finden, danach streben: Urbuddhismus (Haut abziehen)); Sonne (wer ist sie eigentlich?); Wahrnehmung als solche; usw.

Trotzdem funktionieren, die äußeren Schichten des unbegrenzten Ich-Systems die tägliche Arbeit (und später das Sterben - feige?) erledigen lassen, essen, schlafen: Hirn und Herz darinnen spüren und schwimmen lassen und frei schwingen: die falsche Frage "Sein oder nicht Sein" eines englischen Autors entlarven und eine saubere Formulierung entgegensetzen:

Sein und nicht Sein.

20.10.05

Permalink 18:29:40, von Olaf, 11 Wörter, 760 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Einträge

Heute kein Eintrag

Heute gibt es - wie an anderen Tagen auch schon - keinen Eintrag.

19.10.05

Permalink 17:47:16, von Olaf, 200 Wörter, 602 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Tiger

Sinnfreiheit stiftend, die Tanne bügelnd, ein neuer Tag im goldenen Herbst, Klinke putzend, Gedanken waschend, ein Ende, eine Tante, ein Wald. Im Schatten einer Großmacht, der größten: der eigenen Wahrnehmung; deren Minister: die Ideen, Vorurteile, Prägungen, Wünsche, Begehren: wartend, auf eine eigene Größe vielleicht, einen Erlösungsengel, eine Vision, eine Beruhigung: schreitend, denselben Pfad oder einen anderen, egal: jedenfalls einen möglichen: sich in einer möglichen Welt bewegend, einer Welt, die durch ihre Möglichkeiten eingeschränkt ist, der a priori eine Langeweile immanent ist (oder wird, wenn wir noch nicht lange genug gelebt haben und die Tatsache eines Möglichkeitenhorizonts uns fremd ist): das Unmögliche suchend, oder das Nichts: die Einsicht des Möglichkeitenhorizonts zu einer Kraft verfeinern: Kraft genug, den Schritt ins Nichts zu tun (ohne zu sterben (ohne zu leben: jedenfalls wie bisher)): fallen: wieder Tannen putzen, nun aber goldene Tannen, die schon immer glänzen: oder nicht putzen: oder putzen und nicht putzen oder nicht putzen und nicht nicht putzen oder ignorieren oder nicht mal das oder: keine nenn-, denk- oder erfassbare Handlung vollziehen (und ebenso nicht deren Negation): Dinge des Alltags tun: abwaschen (oder in den Geschirrspüler stellen): und das keineswegs langsamer als früher (aber auch nicht unbedingt schneller oder genauso schnell).

Permalink 11:20:28, von Olaf, 147 Wörter, 640 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Tage sinnvoll verbringen

Für manche ist "Was tun" keine Frage: die Zeit strukturiert sich von selbst, natürlich: andere messen, und die Natur der Latten ist mannigfaltig an sich: für manche ist das Schreiben eines Buches valide im Sinne eines "sinnvoll" verbrachten Zeitraums, Kreativität allgemein gilt als relativ einfach validierbar: ebenso die Zubereitung von (biolgisch angebauter) Nahrung, besonders für andere Menschen: überhaupt "andere Menschen": ein Wert an sich, kaum hinterfragbar: wir haben also schon mal "Kreativität" und "andere Menschen": kommt hinzu "Natur", entweder dort sein oder sie schützen: "Arbeit", sehr gesellschaftlich, in vielen Kreisen stets valide, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß: Sport weit weniger, zum Beispiel, oder Musik (hören, nicht machen): "Lernen", wunderbar, ohne die Frage nach dem Zweck (dessen Validität sich wiederum aus der Menge der anderen Mitglieder der Menge der Sinne ergeben müsste, was in so manchem Fall der Fall ist).

Sinnvalidität führt zu Zufriedenheit, diese zu gesundem Blutdruck.

15.10.05

Permalink 21:02:41, von Olaf, 156 Wörter, 612 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Wie ist das alles zu bewerten?

Wilde Theorien über die Welt (die ganze, der Fall seiende, nicht die physikalische, nicht die der Psyche, nicht die der Liebe) kreuzen in Hirn und Seele, ändern sich als Funktionen des Herzens (der Freude, des Leidens, der Kultur, der individuellen und kollektiven Phantasie): und hier sind ein mal paar:
- alles ist gut und wir sind hier um zu lernen
- eigentlich ist alles eins und wir sind Wir als getrennte und wollen zurück: also ist alles eher schlecht
- alles ist neutral, physikalisch, daoistisch
- alles ist weder eins noch nicht eins noch weder eins noch nicht eins noch sowohl eins als auch nicht eins, buddhistisch
- alles ist vollkommen anders als jede Möglichkeit der Wahrnehmung einschließlich des Denkens (und einschließlich der Möglichkeit zur Validierung dieses Satzes)
- alles ist gut, nur die Menschen sind schlecht
- alles ist schlecht, nur Gesetze schützen uns ein wenig, und Naturwissenschaften
- noch ist alles schlecht, aber irgendwann ist Himmel

Wer findet noch ein paar Tausend?

Permalink 00:32:50, von Olaf, 188 Wörter, 597 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Gibt es "Geben"? - ein Pamphlet gegen Vorurteile

Erst lernen wir (in unserem philosophischen oder meditativen oder buddhistischen oder taoistischen Diskurs), dass es kein Rot "gibt" (oder verlernen Rot, nachdem wir es als Kleinlinge mit allen anderen Dingen - Vorurteilen - gelernt haben): dann verlernen wir (im Sinne der letzten Klammer), genauer werdend, dass es Objekte des Riechens, Schmeckens, Hörens, Fühlens, Sehens und Denkens gibt (wobei wir letzteres noch nicht sofort erfassen): dann verlernen wir Eindrücke wie Raum, später Zeit: und heute verschwinden Dinge wie Ströme, Konglomerate, Anordnungen, Ideen: und dann Systeme: Zusammenhänge (nicht die zwischen irgendwelchen Dingen erster oder n-ter Ordnung, sondern "Zusammenhänge" selbst, der Begriff, dass "etwas" mit "etwas anderem" zusammenhängt, und zwar nicht nur, weil die Unterscheidung (die wir längst verloren haben, ebenso wie die Identität) zwischen "etwas" und "etwas anderem" nicht trägt, sondern die Idee des Zusammenhangs als solchem sich als Vorurteil vor uns stellt (später auch hinter und zwischen uns)): Ichs: Verortungen im weitesten Sinne: Sinn: Geben (Existieren): vielleicht noch ein paar mehr, und dann endet es wie eine Reise nach Jerusalem, wobei allerdings die Stühle die Vorurteile waren und wir auf dem Boden des vorurteilslosen Nichts landen, der immer noch da ist.

13.10.05

Permalink 12:23:53, von Olaf, 139 Wörter, 755 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Einträge

Wetter, Bewertung

Draußen: deutscher Herbst. Manche: schlecht, ach die Wärme geht; manche: gemütlich, alle Jahreszeiten ok. Die Jahreszeiten gehen nach und nach kaputt, was am traurigsten ist (neben dem Massensterben von Mensch, Tier und Pflanze): komische, heiße oder kalte oder regnerische Sommer, die ohne herbstllichen Übergang in einen klebrigen Winter schwenken. Eigene Befindlichkeiten mischen sich mit der Befremdung (für manche: Scham) über den Zustand der Welt, den wir noch aus der Kindheit kennen und der sich so lange anders darstellte (auch wenn die Apokalypse viele hundert Jahre alt ist und sich regelmäßig meldet, in Pest, Krieg, Gottesgericht und Kohlendioxid): heil nämlich: alles Perspektive: auch die Perspektive ist Perspektive und wird ihrerseits bewertet, zum Beispiel mit Moralkeulen ("herzlos") oder Intelligenztests. Mögliche Antworten: nicht mitmachen (da melden "die" sich wieder und sagen: "man macht doch immer mit"): cool sein: uncool sein: nicht antworten.

Permalink 08:38:49, von Olaf, 618 Wörter, 621 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Wie es auch nicht ist

Ein Ball - im All, schwebend, zwischen anderen: auf diesem bewegen sich bunte Punkte, lokale Intensitäten (über regionale (Völker, Stämme, Arten) und globale (Gaia, Kollektive) wird spekuliert), begrenzte unterschiedliche Grade an Freude und Schmerz, Angst und Lust, Unbekanntem und Bekanntem: bunte Punkte verbinden sich zu größeren, zerfallen, schlucken kleinere, zerstören andere, erhöhen andere, füllen, nehmen, verbinden sich: manchmal (in perfider, weil unerkennbarer Regelmäßigkeit) zerschlagen regionale Intensitäten andere regionale Intensitäten, um die lokalen Intensitäten ein wenig dicker zu machen, für eine Zeit (schwankende Intensität, besser: Einflussfaktor für die Stärke aller drei Intensitäten zu einem sogenannten von ihr selbst gegebenen Punkt): dann, in genauso perfider (aber als solches von den lokalen Intensitäten nicht wahrgenommener) Regelmäßigkeit, schlägt die globale Intensität eine Lücke in das Patchwork lokaler und regionaler Intensitäten (von denen sich manche nach dem Warum fragen, andere nicht: alle Antworten sind verschieden) ein, die bunten Punkte werden grau oder verlöschen: andere bunte Punkte suchen den Schmerz der geschlagenen bunten Punkte lokal zu lindern (warum?), wieder andere sehen einen Weg, ihre eigene Intensität zu erhöhen, dicker zu werden (auch darum, zweiten Grades: dicker werden). Regionale Intensitäten kontrollieren lokale Intensitäten (oder versuchen es), einzelne lokale Intensitäten haben manchmal erheblichen, erstaunlichen Einfluss auf regionale Intensitäten (und steigend auch auf die globale Intensität, auch hier aber niemals vollständig, erst recht nicht), selten einen aus der Sicht der meisten lokalen Intensitäten guten (darum dürfen die anderen lokalen Intensitäten, die Mehrheit, auch nur begrenzt eingekoppelt werden, müssen stellenweise zerschlagen werden, getäuscht, geleert): alle Intensitäten haben ihre eigenen Regeln, die seltsam - sehr seltsam - voneinander entkoppelt scheinen: lokale Intensitäten suchen nach Regeln auf der Ebene einer jeden Intensität, je nach Interesse bevorzugen sie die eine oder andere: manche vermuten Kopplungen, andere sind nicht interessiert: bei manche sind die lokalen Intensitäten Sklaven der regionalen, bei manchen sind lokale und regionale oder auch nur die regionalen Sklaven der globalen: manche sehen die regionale konstituiert auch lokalen, manche auch die globale: manche glauben an die Steuerbarkeit der regionalen oder gar der globalen Intensitäten durch die lokalen: "manche" sind hier immer lokale Intensitäten: lokale Intensitäten setzen sich zusammen aus noch lokaleren Intensitäten bis hin zu mikroskopischen, zellulären: oder auch Organen: oder auch Seelen, Herzen, Geistern: manche sind schon immer mehrere, mannigfaltig, manche halten sich besser als andere: manche regionale Intensitäten verlieren Teile, die dann zu - oft kreativen, oft mächtigen - subregionalen Intensitäten werden: manche hoffen auf ein Einsehen der globalen Intensität: manche hoffen auf weise, gutmütige lokale Intensitäten von außerhalb der globalen Intensität: manche erwarten sich alles von ihrer jeweiligen regionalen Intensität, manche nichts, manche hassen sie, auch anstelle einer nicht hassbaren andere lokalen Intensität: manche suchen ihre Intensität zu erhöhen, manche wollen aus dem Kampf der Intensitäten aussteigen (es sei ihnen respektvoll zugestanden, dies nicht als die Suche nach der Erhöhung ihrer Intensität zu sehen (einer speziellen, siehe unten)): manche sind verwirrt, manche haben Teilmengen in ihren Wahrnehmungs- und Denkapparaten, die eine hinreichende Konsistenz aufweisen (sie halten sie in der Regel für vollständig, bis auf einen zugestandenen, aber niemals genauen abgeschiedenen Bereich, den sie einer überglobalen Intensität zuschreiben).

Die Intensitäten selbst sind ebenfalls multiple, haben stets selbst Intensitäten, zerfallen und binden sich, haben Farben, Formen, Attribute, Werte, und diese Intensitäten wiederum haben Intensitäten: niemand (von den lokalen Intensitäten ersten Grades (wir führen "Grade" ein, stets der Anfang vom Ende) jedenfalls) kennt ein Ende: niemand einen Anfang: niemand auch nur ein Konzept für ein Ende und einen Anfang (wie können wir auch auf große Dinge übertragen, von den großen Dingen erwarten, was wir letztlich aus dem Kino und von der Wurst kennen?): niemand kennt mehr als die aus den Intensitäten gebildeten Formen und Farben, gebildet von Intensitäten innerhalb der Intensitäten (aber deswegen nicht weniger intensiv als die berühmtesten der Intensitäten, die "Intensitäten an sich").

Olaf Schreibers Blog

So fängt es an: ich blogge. Es gab immer mal wieder ein paar Leute, denen der Ausfluss eines mit mir identifizierten Hirns gefallen hat, drum teste ich es mal so.

Oktober 2005
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