Archiv für: November 2004

27.11.04

Permalink 11:35:51, von Olaf, 372 Wörter, 584 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Kosten-Nutzen

Ganz nüchtern, vielleicht als Kosten-Nutzen-Rechnung: was haben wir eigentlich vom und im Leben zu gewinnen? - schließlich nicht wissend (jedenfalls die meisten unter uns, da bin ich sicher), woher wir kommen, wer wir sind und wohin wir gehen, in die Welt geworfen wie ein Hund ohne Knochen, ausgestattet mit Zeit, der Fähigkeit, sich denkend und fühlend in einem angenommenen Raum zu bewegen und die Existenz durch allerhand Aktivitäten (und sei es die Stütze vom Amt zu holen) zu erhalten, zwar mit Vorstellungen und Ideen über alles, meist nicht ausgearbeitet, meist nicht auf einem echten Interesse basierend, nicht in der Lage, die Frage nach dem Leben überhaupt zu stellen, im Geiste und in der Seele (was immer diese nun wieder sind) zu erfassen, sich selbst (was immer das) derart zu erweitern, dass die ungeheuerliche Frage nach dem Ursprung einen angemessenen Platz hat (und nicht während der diesen Platz schaffenden Auswärtsbewegung des eigenen Herzen und Brustkorbs bei einem Zehntel des nötigen Volumens abzubrechen und "Gott" oder dergleichen zu rufen und irgendwelchen Wahnbewegungen und -sprüchen zu verfallen); und aber auch nicht, als mögliche Alternative, sich in eine Welt bewegend, in der die Frage nicht stellbar ist, keinen Sinn macht (was legitim wäre): vielleicht fühlt sich so ein Essigbaum (vielleicht aber auch nicht - er ist, was diesen Bereich des Daseins und Nichtseins und was mehr angeht so fremd wie ein Polarbär, ein Stein oder ein Stern (schätzt sich glücklich, wer zu einem dieser Nähe hergestellt hat?)). Wonach also streben? Die einfachen Antworten können wir leicht abblättern (auch wenn sie - je nach Perspektive - natürlich vollkommen valide sind): lustige Gefühle (Spaß wäre eins); angenehme Gefühle (lecker Essen); schöne, möglichst tiefe Gefühle (Liebe und Sex - hier in einem waghalsigen Akt mal eben zusammengeworfen); esoterische Gefühle (heutzutage meist Balance und Ausgeglichenheit); und so weiter (wobei ich kneife, mehr fällt mir grade nicht ein, und auch das Genannte ist aufeinander abbildbar).

23.11.04

Permalink 11:50:51, von Olaf Email , 345 Wörter, 652 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Normal

2004 - ein unglaubliches Datum in der Zukunft, wie Lutz bereits 2002 an einem Abend im Übungsraum meinte. Das wird nicht besser. Vor vielen Jahren sah ich mich mit 33 als ausgeglichenen Typen in einem modernen, aber irgendwie linken Sacko, gute, coole Sachen machend. Das war vor Jahren. Inzwischen ist alles nicht verkehrt (sieht man vielleicht davon ab, dass alles verkehrt ist (aber was heißt verkehrt? - es löst sich natürlich (wie ausgerechnet alle andern Dinge auch) auf, verfolgt man es bis zu seinem Ende: "verkehrt" bezogen auf was? lautet die Frage und setzt das "was" gleich entweder absolut oder symmetrisch zum "verkehrt" - hach!)), moderat, sinnlos, relativ luxuriös, pro Jahr weniger Leid als in früheren Jahren im Monat. Satt. Unbehagen unter 20%, Tendenz schwankend. Produzierend. Was ist noch aus uns geworden? Aus allen was anderes? Haben es auch welche nicht geschafft? "Es"? Weniger als 10% Nihilismus, aber auch weniger als 30% wirklich, ich meine wirklich "ernst". Vieles beliebig, wie ein Gespräch im Rausch, bei dem neben enthemmter Offenheit auch Gefühle zweiter Klasse nach außen treten, weil es eine Illusion ist, dass nichts gefiltert wird: Alk-Rausch ist ein Filter, gar ein besonders perfider: sehen wir genau hin, wird die Liebeserklärung (ebenso wie die des Hasses, die aber viel seltener auftritt, weil ihr Rahmen eher die Therapie ist als die Kneipe) darin zu einer Art selektivem Versteckspiel, nicht nur hinter dem Rausch selbst wird sich versteckt, sondern es werden Gefühle aus einer geschützten Entfernung an herausgestreckter Hand dem oder der Angebeteten zur freien Verfügung vor die Nase gehalten, wobei die Qualität der Intensität tendenziell nach unten schwankt (vereinzelt nach oben, bei besonders gehemmten Charakteren); ferner werden Gefühle gefälscht! - aus der Lust nach Gefühl soll ein Gefühl werden, und der Rausch hilft uns bei der Lüge (in ähnlicher Weise sagt man auch "sie oder ihn sich schön saufen)(zugegeben, die andere Seite ist, dass auch unser aller Blick gefälscht ist, quasi ein gesellschaftliches a priori: wir ersetzen hier nur eine Fälschung durch eine andere).

21.11.04

Permalink 13:18:36, von Olaf Email , 890 Wörter, 736 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Bedrohte Luxuspsyche

Was tun, und wozu: meine Fragen. Was muss ich in Betracht ziehen, um sie zu beantworten? Was will ich, und was ist dieser Wille, dieses Wollen überaupt? Da ist das Ausland, und das "Anderen helfen". Vor vielen Jahren waren es andere Dinge, die ich inzwischen erreicht haben und die mich ein Stück weit, aber nicht vollständig befriedigt haben (Freundin, Band, gute Arbeit, spiritueller Weg und ein paar mehr), die sicher aus der Perspektive vieler Welten, innerhalb als auch außerhalb unserer Gesellschaft, so wünschenswert erscheinen. Soll ich mich, um das Unbehagen zu besiegen, also weiter mit Erreichbarem in der Welt befassen oder lieber mit der Tatsache des Unbehagens selbst: dessen Zusammenhänge erforschen: warum will ich eigentlich kein Kind haben, habe aber Angst, mit 60 keins gehabt zu haben und mir mit 70 von anderen erzählen zu lassen, was ich alles versäumt habe (und es auch tatsächlich versäumt zu haben, wenn auch im Tausch gegen ein gewähltes Leben)? Was zieht mich an Ausland und Abenteuer? Was an Menschen helfen? Wie oft sind die menschlichen Motive schon untersucht worden? Wie viele Antworten sind darauf gegeben worden? Was wäre meine Antwort, für mich?

Viele Aspekte: hilft man anderen und fühlt dabei sein Leben als endlich sinnvoll, wird der Schwarze Peter dann nicht an die anderen weitergereicht? Die die nicht helfen und daher ihren Sinn beziehen (ich weiß: keine redliche Frage, aber ich habe auch niemals behauptet, dass meine Psyche nicht spönne; oder dass es nicht der unendliche Luxus warmer Räume und gesunden Essens sei, der diese Fragen erzeugt)? Und dennoch: die krankende Welt braucht weder einen Computerfachmann noch eine Fleischfachverkäuferin mehr, sondern - ? Ich kann nicht herausfinden, ob mich das nur insoweit interessiert, als ich für das Gefühl eines vollständigen, sinnvollen Lebens (denn das ist nun mal das derzeitige Ego-Motiv des Monats) eine möglichst optimierte Tätigkeit brauche oder ob es in meinen Eingeweiden tatsächlich so etwas wie einerseits eine Einsicht in überlebenstechnische Notwendigkeiten und zweites eine Art authentisches Mitgefühl gibt: oder ob alles im schlechten wie im guten - quasi klingonisch-buddhistischen - Sinne leer ist.

Was tun? Das Ego auflösen, um klarer zu sehen? Wie also klarer sehen, und was? Denn: ist es klarer Sehen, wessen es bedarf, oder entscheiden? Aber wenn letzteres, auf welcher Basis dann? Und wenn ersteres: was habe ich damit zu tun (saubere, aber wie stets halbseitige Lösung auch hier: es gibt kein Ich)? Wo entsteht die Bewegung des Herzens? Hunger entsteht im Magen, aber ist der Hunger identisch mit dem Impuls, den Hunger zu stillen? Ich kann die Implikationen nicht überblicken. Ich könnte auch einfach Geld sammeln für die Armen (oder um meinen - ehrlich! niemals so gemeinten - Zynismus behandeln zu lassen: der nur das Resultat der Begegnung einer nicht einfachen Psyche mit einem diffusen Nebel ist).

Und es ist unmöglich zu sagen, was etwas "bringt": und daher hier kein Kriterium (von ganz offensichtlichen Dummheiten einmal abgesehen (deren Angrenzung zu "nicht ganz offensichtlichen Dummheiten" - zugegeben - Gegenstand einiger Debatten sein könnte)).

Unbehagen. Ich. "Ich". Viele Ichs: das verpönte Ego (verwandt mit dem - oder einigen der - buddhistischen); das fühlende (leidend, sich freuend (warum heißt es eigentlich so herrlich transitiv "ich freue mich" im Gegensatz zu "ich leide" und setzt noch eins drauf mit "ich kann mich nicht leiden"?); das Nicht-Ich; das Denkende; das umfassende (jene wabbelige Definition á la "Gesamtheit von Körper, Geist und Seele" (deren geringstes Verbrechen noch darin besteht, uns den Begriff der Gesamtheit schuldig zu bleiben)); das dienende (postmodern gesellschaftskritisch gesehen eine andere Art von Nicht-Ich). Das Ich kann sich verändern und wird dennoch - als Seele verpackt, mit der Seele als Verpackung oder auch die Seele verpackend - als konstant beschrieben, worauf sein moderner Wert gründet, der "erhalten" werden kann ("Erhaltung von Menschenleben")(ein anderer denkbarer Wert wäre, Leiden, gleich ob einem konstanten Individuum zugeschrieben (oder (scheinbar?) von diesem erlebt) oder einem sich wandelnden Kontinuum zu minimieren): obwohl "ich" inzwischen nicht mehr das Kind bin, dass "ich" war, weder mit diesem auch nur ähnliche Interessen teilend noch ein Herz und eine Seele (natürlich auch nicht verschieden: so wie man zwischen Menschen desselben Staates ähnlichkeiten ausmacht, so findet man auch, angefangen von der Form der Nase bis hin zu seelischen Wunden, genug Identifikationsmomente - man schreibt sie nur anders zu: aber was hinderte mich daran, das Ich als Volk zu definieren und nicht als durch die Zeit bewegtes Fleisch: und ist dies nicht versucht worden?).

Was also tun? Hier ankreuzen (ist die Liste vollständig?):

o Nichts - und das richtig
o Weiter so und hoffen dass was kommt, oder einfach offen sein dafür und nicht hoffen
o Den Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit und Umweltverschmutz aufnehmen; sich einen Bereich, z. B. Tierschutz, heraussuchen, oder Reaktorsicherheit
o Nach Erleuchtung oder wenigstens so vielen spirituellen Einsichten wie möglich streben; sich selbst verbessern, das ist dann auch am besten für die Welt
o Nach persönlichem Glück streben: wenn jedeR sich selbst hilft, ist allen geholfen
o Aufhören: sich aufgeben, viel fernsehen, gut frühstücken und hin und wieder einen abgeklärten Spruch rauslassen
o Eine möglichst gesunde Mischung aus allem: hin und wieder meditieren, im Bioladen einkaufen, viel, aber nicht zu viel einer Arbeit nachgehen, Klavier lernen, Amnesty International spenden (www.amnesty-international.org)
o Der Welt Kunst geben oder ein Buch schreiben über ein wichtiges Thema; später dann in einer Talkshow etwas fordern


Hong Kong im Jahre 2004 - die Tusse wirbt für ein nächtlich hautweißendes Mittel (die menschlichen Gesellschaften sind wirklich bis zum Abkotzen relativ)

20.11.04

Permalink 13:17:36, von Olaf Email , 1001 Wörter, 720 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Was tun und Humanismus

Alle Jahre wieder steigen Einsichten (oder sind es Ideen im kurzlebigen Sinne des Wortes) in mir auf: etwas tun; helfen; für etwas anderes als immer nur wieder und wieder mich selbst leben. Humanismus verbreiten. Ich kann jedoch kaum so denken, ohne dass sich sofort die Perspektive der niemals ganz erreichten Wahrheit einstellt, die im Extremfall zur offensichtlichen Lüge verkommt, das andere Extrem (die Wahrheit eben) aber niemals erreicht. Was ist wirklich - wirklich (was ist das schon wieder?) - authentisch? Finde ich nicht in jedem meiner Worte, meiner Gedanken, meiner Handlungen die Falschheit, wenn ich nur genau genug hineinschaue (was ich beinahe nie tue - manchmal tut es der Alkohol für mich, oder die Meditation: im Falle von Alkohol ist das faszinierend: der öffnet zuweilen den Blick nach innen und die Lüge - d.h. in der Regel das Bestätigen der eigenen Größe, was Menschen angeht, und die schnurrenden Methoden zum Erhalt von Futter, was Katzen - nach außen, will sagen: eine immerhin existente - wohl sozial motivierte - Kontrolle über das eigene Verhalten ist dann ein klein wenig hinuntener- und eine andere Ebene des Ego hinaufgefahren). Nichtsdestotrotz: all die Jahre, wenn auch kreativ, mit Musikmachen, Spiritualität vom Feinsten, FreundInnen, Bioessen, einer anspruchsvollen, selbständigen Arbeit in angenehmem Umfeld, einer Psyche die nicht ständig rumzickt, aber auch weder einer gesunden (ja die gibt es wohl) noch einer kranken Flachheit verfällt, kurz einer recht ordentlich optimierten Lebensweise innerhalb, aber nicht zu weit innerhalb und nicht zu anstrengend außerhalb (was früher mein reales Ideal war und heute noch immer ein teilweise ein ideologisches) der Gesellschaft verbracht, müssen irgendwann enden: sei es, dass es aus demselben Luxus heraus geschieht, aus dem ich 90% aller anderen Dinge mache (schmeicheln mir die restlichen 10?), sei es, dass tatsächlich in mir so etwas wie ein echter Wille zum helfen wächst.

Sind jene, die jenseits von Gut und Böse sind, gut oder böse? - weil: irgendwie sind sie gut: in den 60ern linke Hippies, heute das gesellschaftliche Äquivalent: postmoderne Allesse (außer ganz krassen Vergehen ist es egal geworden, was jemand macht, von Punk über Computer über Jazz über Eso ist alles erlaubt: keine Sperre vor der Erleuchtung oder Coolness), es gilt, wie in der Sprache auch, dass der Moment entscheidet, was richtig ist.

Wie klar alles scheint im halluzinogenen Rausch. Und ist Plausibilität nicht auch in der Nüchternheit nur ein Gefühl?

Getrenntheit und Einheit sind jeweils einseitig, genau wie diese Betrachtung. Immer stoßen wir nicht nur an die Grenzen der Worte, sondern auch an die Grenzen des Denkens, Empfindens, Fühlens sowie dessen, was darüber hinaus geht, aber immer noch menschlich ist, sowie dessen, was nicht mehr menschlich ist. Sind Grenzen nur definiert? Und warum ist es möglich, wie kann es möglich sein, dass Sprache über Sprache hinaus geht? So dass die verstehen, die in diesem Moment verstehen, die andern aber nicht?

Denke ich nach, verschwindet es. Denke ich nicht nach, dann denke ich auch nach. Im Rausch fühlt man die Worte, und wenn man in der Nüchternheit fühlt, dass sie falsch sind: fühlt man dann nicht auch nur? Ein Betrunkener, der blöde Worte lallt: fühlt er sie nicht richtig? Und kennen wir nicht genau dieses Gefühl? Aber: es gibt also ein "größeres" Gefühl, eines, das über die Gefühle fühlt, das Gefühl für Wahrheit, und wenn wir die Wahrheit haben, fühlt es über deren Unwahrheit und über die noch erhabenere Wahrheit. Ich nenne es wohl "Gefühl", weil ich keine besseren Worte habe: aber es ist von jenem Geiste, der deklassiert und Dankbare zurücklässt, wenn sie sich öffnen konnten. Alle spüren diesen Geist, und hier kommt eine Überraschung: es ist derselbe Geist, der in einer gegebenen Situation die Machtverhältnisse klärt. Nochmal: der Geist der Wahrheit ist der Geist der Macht. Was sagt uns das über Konstituierung und Konstitution unseres Universums? Und was über die ganz Blöden, die dieser Macht widerstehen? Die weder sensibel für die "Größten" in einem Raum voller Menschen sind, noch für die Existenz der Möglichkeit der Einschätzung ihrer innersten Wahrheit?

Aus jeder Perspektive ist alles eine Zwiebel mit Nichts in der Mitte (hier zeigt sich wieder die Sprache, in der "Nichts" immerhin ein Wort ist: könnte eine Grammatik, die kein Wort für "Nichts" hat, der Welt näher sein? Und weiter: was heißt in bezug auf die Welt "näher", was kann ein Maßstab sein?): mit den "richtigen" (also "wirklich" richtigen (was ist "wirklich"? - wir kommen niemals "raus": aus "was"?)) Augen sieht man die Lüge (die - wow - immer eine "Gewolltheit" ist!! - im Folgenden werde ich herausfinden, ob jede "Gewolltheit", jedes Reden, jede Handlung aus Absicht, auch immer eine Lüge ist, und wenn sie das ist: ob es Abstufungen gibt (und einen plausiblen Maßstab für diese Abstufungen sowie eine objektiven Richter (hohoho), der im Streifalle die Abstufungen der einen oder anderen Partei bestätigt).

Verstehen wir uns alle richtig?: es "gibt" kein "es gibt", denn was soll "geben" schon sein? "Geben"! Was soll jenes von uns implizit angenommene, aber unerkannte Monster sein? Es "gibt" nichts. Ich spiele nicht nur auf das Spiel dieses Wortes mit seiner anderen Bedeutung, nämlich der Entsprechung von "Erhalten" auf der anderen Seite, sondern tatsächlich auf die sprachliche Bestätigung von "Existenz" an. Geben! Was für eine Erfindung. Schnell verstehen wir, dass "Rot" nur in unserem Kopf entsteht. Langsamer verstehen wir, dass ein "Gefühl" keine Eingebung von außen ist. Dazwischen verstehen wir, dass wir dass nicht so einseitig sehen sollten und dass tatsächlich andere Menschen dieselbe Qualität von "Angst" und "Rot" erleben können (zu der Schwierigkeit der "anderen" Menschen kommen wir noch (auch wenn ich für sie schreibe)). Dann schreiten wir (schreiten?) fort, sehen mehr (d.h. verlieren "Wissen"): dass Raum eine Fiktion ist (nicht: sein kann, denn in dieser Sphäre des Denkens ist es sinnlos, von Möglichkeiten zu sprechen): diese Einsicht drängt sich auf als mehr als ein Gefühl (oder eben als Verwandter jenes Gefühls, von dem oben die Rede ist): es ist stets sinnlos, davon zu sprechen (und dies gilt selbst wenn ein Gott oder eine bewusste Alleinheit oder die Natur höchstselbst uns dies in bester Ebenbildmanier eingepflanzt haben: die Trennung von Wort und Sein ist absolut!).

Olaf Schreibers Blog

So fängt es an: ich blogge. Es gab immer mal wieder ein paar Leute, denen der Ausfluss eines mit mir identifizierten Hirns gefallen hat, drum teste ich es mal so.

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