Gibt es "Geben"? - ein Pamphlet gegen Vorurteile

15.10.05

Permalink 00:32:50, von Olaf, 188 Wörter, 764 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Gibt es "Geben"? - ein Pamphlet gegen Vorurteile

Erst lernen wir (in unserem philosophischen oder meditativen oder buddhistischen oder taoistischen Diskurs), dass es kein Rot "gibt" (oder verlernen Rot, nachdem wir es als Kleinlinge mit allen anderen Dingen - Vorurteilen - gelernt haben): dann verlernen wir (im Sinne der letzten Klammer), genauer werdend, dass es Objekte des Riechens, Schmeckens, Hörens, Fühlens, Sehens und Denkens gibt (wobei wir letzteres noch nicht sofort erfassen): dann verlernen wir Eindrücke wie Raum, später Zeit: und heute verschwinden Dinge wie Ströme, Konglomerate, Anordnungen, Ideen: und dann Systeme: Zusammenhänge (nicht die zwischen irgendwelchen Dingen erster oder n-ter Ordnung, sondern "Zusammenhänge" selbst, der Begriff, dass "etwas" mit "etwas anderem" zusammenhängt, und zwar nicht nur, weil die Unterscheidung (die wir längst verloren haben, ebenso wie die Identität) zwischen "etwas" und "etwas anderem" nicht trägt, sondern die Idee des Zusammenhangs als solchem sich als Vorurteil vor uns stellt (später auch hinter und zwischen uns)): Ichs: Verortungen im weitesten Sinne: Sinn: Geben (Existieren): vielleicht noch ein paar mehr, und dann endet es wie eine Reise nach Jerusalem, wobei allerdings die Stühle die Vorurteile waren und wir auf dem Boden des vorurteilslosen Nichts landen, der immer noch da ist.

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Anmerkungen und Betrachtungen zu Grundsätzlichem

Hirnausflüsse von Olaf. Manche wollten das lesen. Wenige, aber immerhin. Es fügt der Welt Informationen hinzu.

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