Die unendlichen Grade Fremdheit - Horizonte - nicht einmal mehr Grade

20.11.05

Permalink 11:16:57, von Olaf, 170 Wörter, 704 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Die unendlichen Grade Fremdheit - Horizonte - nicht einmal mehr Grade

Mache ich mir - wie an so vielen ruhigen Sonntagen - klar, wie nah das Fremde, wie in ausgerechnet jedem Ding ein Alien steckt, gehe ich zunächst durch ein turbulentes Chaos und werde dann recht ruhig (niemals ganz ruhig, sonst bräuchte ich nicht unter Benutzung alter chinesischer Methoden danach streben (streben-sterben)): nur Zentimeter entfernt ist das Fremde in den vertrautesten Gegenständen, Menschen, Worten: im Grunde ist das Fremde im als fremd Erkannten (z. B. Thais) näher als im Vertrauten: denn natürlich ist "Fremd" nur ein Gefühl: für "fremd" und "nicht fremd" sind die Möglichkeiten einer unabhängigen Existenz, wie sie sich für Teekannen oder auch Atome wenigstens noch denken lässt (wenn man nicht zu genau denkt), quasi nicht mehr gegeben. Wieso gibt es dann diese Wörter? Nur wegen der feindlichen Stämme, die wir einst im Busch waren, oder wegen unbekannter giftiger Pflanzen?

An Sonntagen wie diesem denke ich da anders: "fremd/nicht-fremd" sind als Kategorien dem Menschen immanent: ohne sie kein Mensch. Wieso die menschliche Fähigkeit zu einem Gefühl mit genau dieser Qualität?

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Anmerkungen und Betrachtungen zu Grundsätzlichem

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