05.06.06

Permalink 22:13:41, von Olaf, 2 Wörter, 897 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Gutes Qi ist schlechtes Qi

Oder nicht?

26.03.06

Permalink 10:17:18, von Olaf, 134 Wörter, 1012 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Freiheiten

Es hat bestimmt schon mal jemand folgendes gesagt (es klingt geradezu wie ein brauchbarer Spruch):
"Die Menschheit zerfällt in zwei Teile: jene, die um ihre Freiheit kämpfen und jene, die mit ihr nichts anzufangen wissen."

-

Dieser Tage wirkt die Welt unnatürlich. Ich habe die Frage nach dem Ursprung aller Wahrnehmung (und damit besagter Welt) so penetrant im Kopf wie selten. Frage mich, ob die Frage a) falsch gestellt ist, b) ob diese in diesem Satz gerade ausgedrückte Frage falsch gestellt ist, oder c) ob mir gar nicht klar ist, um welche Frage es sich handelt. Frage ich "'Wo' kommt das Spektakel her?", erwarte ich einen Ort oder eine Logik als Antwort (eine Erwartung, die ebenfalls meinem Wahn entspringt).

-

So langsam könnte es mal aufhören. Wieder keine Chance, "es" zu definieren (und dann zu filetieren).

15.02.06

Permalink 11:09:33, von Olaf, 335 Wörter, 783 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Phasen

Älter: ein Jahr: postuliert seien ein nicht unendliches Universum und das "Ereignis an sich": gegeben sei nun eine Menge M des möglichen "Ereignisse an sich" innerhalb der als nicht unendlich angenommenen dinglichen Welt: gegeben sei ferner eine Menge T der tatsächlich eingetretenen "Ereignisse an sich": gegeben sei ferner eine Menge S der irgendwo von irgendwem wahrgenommenen Ereignisse: sowie eine Menge Q der hier nicht betrachteten oder nicht betrachtbaren Ereignisse und Nicht-Ereignisse im Sinne von Entitäten und Nicht-Entitäten. Im zweiten Schritt bilden wir alle genannten Arten von Ereignissen auf Ströme ab, in denen Qualitäten verschoben werden (Beispiele: Du isst ein Stück Tofu; es regnet; Du bekommst Bestätigung in Form von Applaus; ein Missbrauch; ein Gebrauch), sich verbinden und zerfallen. Sofort fällt auch den naiven RealistInnen an dieser Stelle zunächst auf, dass Ereignisse nicht abgrenzbar sind und sein können, weil sie von Bedeutung befleckt sind: subjektiv halt, bis zum Erbrechen: bedeutet dies, dass keine der oben postulierten Mengen diskret sein kann? oder dass zur Menge der Ereignisse sowohl ihre (ebenso nicht abgrenzbaren) Atome (im nicht zerlegbaren Sinne (was nicht sein kann, denn was ich nennen kann, habe ich bereits zerlegt)) als auch sämtliche Kombinationen gehören? oder dass schneller als die Polizei erlaubt der Begriff des Ereignisses fallen gelassen werden sollte? oder dass - frei nach Fichte - erst der Mensch mit ihren Vorlieben und seinen Abneigungen da ist (aus dem Herzen strömen sie, nicht aus der Geschichte, der Vergangenheit: die Geschicke, Geschichte und Vergangenheit folgen nur dem Zucken der Herzen) und dann ihre Weltanschauungen, seine Philosophien und Theorien? oder dass - und hier kommen wie (wieder frei nach Fichte) zu dem Motiv dieses Textes: heute ist mir alles Irdische einerlei, gefängnishaft, wiederholt, berechenbar, wo nicht deduzierbar ist es induzierbar, wo nicht praktisch so doch prinzipiell (demnächst an dieser Stelle: was zum Teufel ist eigentlich ein "Prinzip"?) folgerbar aus - wenngleich riesigen, so doch in ihrem Trug durchschaubaren - Mannigfaltigkeiten. Mit anderen Worten: zeige mir eine Theorie, Idee oder Philosophie, die nicht stimmungs- und charakterabhängig ist, und ich zeige Dir eine grenzenlose Freiheit.

Permalink 00:51:08, von Olaf, 118 Wörter, 771 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Stufen des Zerfalls

Den Zerfall lieben: er kommt ohnehin (wie sein Bruder "Entstehung"): auf allen Ebenen: Körper, Staat, Weltbild, Natur, Idee, Geist: kaum zu glauben, dass hinter der zerfallenden und auch den zerfallenen Dingen noch eine Klarheit warten soll (so wird behauptet), die so anders ist in ihrem Wesen als die Unklarheit, die ein halbwegs lange genug auf einen Punkt (oder viele Punkte, die einen Kreis bilden, der mit anderen Kreisen immer multidimensionaler wird: was auch immer) blickender Mensch notgedrungen in allen Betrachtungen am Ende immer wieder findet: eine Klarheit, die wesensmäßig in keiner von niemandem denkbaren Weise in einen Gegensatz oder auch nur ein Verhältnis zu besagter Unklarheit setzbar ist.

Auch wenn ich das mit diesem Satz gerade getan habe.

04.01.06

Permalink 23:59:59, von Olaf, 96 Wörter, 967 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Gras (4)

Gras wächst dergestalt, dass Ziegen es essen wollen (ich aß grad ein Stück von einer Ziegenrolle (Bio)): warum ist das Weltall nicht lieber eine inerte Masse, anstatt dass ausgerechnet alles einander verzehrt? Und man komme mir nicht mit einem anthropischen Prinzip, dass wir gerade dies hier wahrnähmen: denn so viel stärker ist meine intuitive Schau: das Gewicht des Rätsels auf meiner Seele ist Blei gegen die bloß philosophische Feder anthropomorpher Weltbildung.

War eben mit L. im Gorky, davor gelernt und Nudeln mit Kirschtomaten gemacht: davor joggen im Fitness.

Jetzt ist 1:53 Uhr, aber es gehört in den 4.1.

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Anmerkungen und Betrachtungen zu Grundsätzlichem

Hirnausflüsse von Olaf. Manche wollten das lesen. Wenige, aber immerhin. Es fügt der Welt Informationen hinzu.

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