Archiv für: Oktober 2005, 15

15.10.05

Permalink 21:02:41, von Olaf, 156 Wörter, 733 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Wie ist das alles zu bewerten?

Wilde Theorien über die Welt (die ganze, der Fall seiende, nicht die physikalische, nicht die der Psyche, nicht die der Liebe) kreuzen in Hirn und Seele, ändern sich als Funktionen des Herzens (der Freude, des Leidens, der Kultur, der individuellen und kollektiven Phantasie): und hier sind ein mal paar:
- alles ist gut und wir sind hier um zu lernen
- eigentlich ist alles eins und wir sind Wir als getrennte und wollen zurück: also ist alles eher schlecht
- alles ist neutral, physikalisch, daoistisch
- alles ist weder eins noch nicht eins noch weder eins noch nicht eins noch sowohl eins als auch nicht eins, buddhistisch
- alles ist vollkommen anders als jede Möglichkeit der Wahrnehmung einschließlich des Denkens (und einschließlich der Möglichkeit zur Validierung dieses Satzes)
- alles ist gut, nur die Menschen sind schlecht
- alles ist schlecht, nur Gesetze schützen uns ein wenig, und Naturwissenschaften
- noch ist alles schlecht, aber irgendwann ist Himmel

Wer findet noch ein paar Tausend?

Permalink 00:32:50, von Olaf, 188 Wörter, 707 Ansichten   German (DE)
Kategorien: Tage

Gibt es "Geben"? - ein Pamphlet gegen Vorurteile

Erst lernen wir (in unserem philosophischen oder meditativen oder buddhistischen oder taoistischen Diskurs), dass es kein Rot "gibt" (oder verlernen Rot, nachdem wir es als Kleinlinge mit allen anderen Dingen - Vorurteilen - gelernt haben): dann verlernen wir (im Sinne der letzten Klammer), genauer werdend, dass es Objekte des Riechens, Schmeckens, Hörens, Fühlens, Sehens und Denkens gibt (wobei wir letzteres noch nicht sofort erfassen): dann verlernen wir Eindrücke wie Raum, später Zeit: und heute verschwinden Dinge wie Ströme, Konglomerate, Anordnungen, Ideen: und dann Systeme: Zusammenhänge (nicht die zwischen irgendwelchen Dingen erster oder n-ter Ordnung, sondern "Zusammenhänge" selbst, der Begriff, dass "etwas" mit "etwas anderem" zusammenhängt, und zwar nicht nur, weil die Unterscheidung (die wir längst verloren haben, ebenso wie die Identität) zwischen "etwas" und "etwas anderem" nicht trägt, sondern die Idee des Zusammenhangs als solchem sich als Vorurteil vor uns stellt (später auch hinter und zwischen uns)): Ichs: Verortungen im weitesten Sinne: Sinn: Geben (Existieren): vielleicht noch ein paar mehr, und dann endet es wie eine Reise nach Jerusalem, wobei allerdings die Stühle die Vorurteile waren und wir auf dem Boden des vorurteilslosen Nichts landen, der immer noch da ist.

Anmerkungen und Betrachtungen zu Grundsätzlichem

Hirnausflüsse von Olaf. Manche wollten das lesen. Wenige, aber immerhin. Es fügt der Welt Informationen hinzu.

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